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Die Grand Prix Sieger 2009 stehen fest!

30. August 2009 - 21:46 Uhr

Gestern war es soweit, Marianne und Michael moderierten in München den 24. Grand Prix der Volksmusik!

Bei uns findet Ihr die Kritik zur Sendung und natürlich die drei Gewinner, sowie die CD zum Event!grandprixfinale2009

Zum Einstieg besang das Moderatorenduo Marianne und Michael die 4 Teilnehmerländer, wärend die Interpreten der einzelnen Lieder in einer prozession in die Halle marschierten, die an den Einmarsch der Athleten bei den Olympischen Spielen erinnerte. Eine sehr schöne Art den Internationalen Charakter dieses Gesangswettbewerbs zu unterstreichen.

Den Auftakt gaben die Pläuschler aus der Schweiz mit Ihrem Stück “Ich kann nicht aufhör’n dich zu lieben”. Obwohl das Duo von Cousins Ihre Ballade über Herzschmerz und das Gefühl verlassen zu werden routiniert zum besten gibt ist das Stück als Einstieg in die Veranstaltung leider zu langsam.

Mit “Du darfst beim Autofahr’n nit auf die Mädels schau’n” von den Grubentalern aus Östereich geht es dann aber wenigstens flott weiter. Klassisch mit Akkordeon und mit viel Humor und guter Laune verbreiten sie eine eigentlich sehr wichtige Botschaft. Ein frühes Highlight im Programm.

Sauguat stehen auch mit Ihren Instrumenten auf der Bühne, gehen es mit Ihrem Titel “Mein Reschen am See” allerdings etwas ruhiger an. Der herzzerreißende Text ist ein Abgesang an die Gier und eine Ode an die Hoffnung.

Judith & Mel sind die ersten deutschen Teilnehmer im Wettbewerb. Ihr Duett “Liebe gibt – Liebe nimmt” tragen sie hochprofessionell vor, doch leider kann ihre Vorstellung nicht mit der Energie der Vorgängerbands mithalten.

Geni Good und seine Glarner Oberkrainer mischen die Halle danach mit Ihrem “Chlefeler Stimmig” so richtig auf. Zwar ist das Stück rein instrumental, doch treten die Schweizer mit so viel Elan auf das es jedem Zuschauer ein Lächeln aufs Gesicht zaubern muss.

“So liab hoab i di” hören wir danach von Andreas Gabalier. Der Österreicher präsentiert ein solides Liebeslied, doch leider hört man nicht die Harmonika, von der er im Vorfeld mit Stolz berichtete er habe sich selbst das Spielen beigebracht.

Playback-Skandal vor dem Auftritt der Volxrocker aus Süd-Tirol. Anstatt Ihres Titels “Wenn du kannst” spielen die Techniker das Lied der Pläuschler ein, prekärer Weise inklusive Gesang. Der Schock muss Volxrock in den Gliedern stecken geblieben sein, denn sie bieten einen viel zu ruhigen und statischen Auftritt.

Der 15-jährige Rico Seith aus Deutschland biete uns danach mit goldener Stimme sein Lied “Tausend Augen Hoffnung” dar. Hier stimmt mal wieder das ganze Paket, und dem jungen Sänger steht bestimmt noch eine lange und erfolgreiche Karriere offen.

Nach 5 Jahren Bühnenabstinenz haben es Stefan Roos und die SängerFREUNDe ins Finale des Grand Prix geschafft, und sie nutzen die Gelegenheit, sich bei allen Müttern zu bedanken. “Das Herz einer Mutter” kommt beim Publikum gut an.

Auf himmlischen Beistand hoffen bestimmt Pfarrer Franz Brei & Signum. “Das Leben” besingt die Schönheit der menschlichen Existenz und vergleichen sie mit den 4 Jahreszeiten. Leider gehört zum beinahe göttlichen Text eine viel zu monotone Melodie.

“Wenn i auf Bergeshöhen steh” von Alex und den Grödner Alphornbläsern ist da genau das richtige Gegenmittel. Das Stück macht Stimmung und bewegt das Publikum.

Claudia & Alexx haben das große Pech mit “Mama, danke” einen thematisch ähnlichen Titel wie die SängerFREUNDe ins Rennen zu schicken. Zwar ist Lied mindestens genau gut, doch leiden sie unter dem Umstand, dass das Publikum so etwas heute bereits gehört hat.

Die stimmliche Sensation des Abends ist Sarah-Jane. Ihr bezaubernd vorgetragenes “Bliib doch bi mir” ist zwar nicht das stärkste Lied des Abends, doch mit diesem Lächeln und dem Gold in der Kehle hat sie gute Chancen.

“Mach das nachmal mit mir” von Leona & Sven bringt mediterranes Flair nach München. Eine willkommene Abwechslung.

Vincent und Fernando stehen für Ihren Titel “Der Engel vom Marienberg” mit großem Chor auf der Bühne. Leider wird der zu wenig genutzt, doch die musikalische Samaritergeschichte weiß trotzdem zu überzeugen.

Zu guter letzt bieten die Bergkameraden & Oswald Sattler “Ich träume von der Heimat” dar. der starke Titel wird leider lieblos und verkrampft dargeboten.

Während den Zuschauern Zeit gegeben wurde um für Ihren Favoriten abzustimmen versüßten Gabi Albrecht, Marianne & Michael und Semino Rossi mit Ihrem Gesang die Wartezeit.

Der Höhepunkt des Abends: die Punktevergabe! Nach vielen Wechseln an der Spitze kristallisierten sich 3 Überaschungsgewinner heraus.

  1. Vincent & Fernando
  2. Bergkammeraden und Oswald Sattler
  3. Pfarrer Franz Brei & Signum

Nicht die stärksten Auftritte des Abends, doch offensichtlich die Favoriten des Publikums.

Uns bleibt nach diesem spannenden Abend mit 16 tollen Volksmusik-Hits die Vorfreude auf das nächste Jahr!

Die Bergkameraden, Die Pläuschler, Marianne & Michael, Oswald Sattler, Sahra Jane

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